Gründung des SIEDLERVEREIN LUFTENBERG

 


Im Zuge der Errichtung des Kraftwerkes Abwinden-Asten wurden 1976 für die Uferverbauung der Donau mehrere Millionen Kubikmeter Gestein benötigt. Am Bergrücken der Kutzenbergsiedlung befand  sich ein aufgelassener Steinbruch, der sich für diese Menge taubes Gestein anbot. Ohne Rücksicht auf die Siedlung wurde versucht, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen.

Einwände, hinsichtlich Gefahr für die Bewohner, Beschädigung der  Objekte durch Erschütterung, wurden ignoriert. Nachdem weder Behörden noch der Betreiber einsichtig waren, und aus Zeitgründen die Gesteinsmassen kurzfristig beschafft werden mussten, deklarierte man das Vorgehen mit  „Probesprengungen“.

Um unsere Eigenheime nicht zu verlieren, schlossen wir, die betroffenen Siedler, uns zusammen und verhinderten die Probebohrungen.

In weiterer Folge durch eine Besetzung des Steinbruches auch die Sprengungen. Diese Situation gab den Anstoß zur Gründung des Siedlerverein Luftenberg.

Vom Proponentenkomitee, bestehend aus Alfred Weber, Leopold Pelz, Werner Spiess, Helga Jakl, und viele andere, wurde am 4.  Mai 1977 unter Mithilfe des Landesobmannstellvertreters und des Siedlerverein Abwinden beschlossen einen Siedlerverein Luftenberg  zu Gründen.

Am 15. Mai 1977 bei der Gründungsversammlung wurden Alfred Weber zum Obmann, Leopold Pelz zum Obmann Stellvertreter, Werner Spiess zum Kassier und Helga Jakl zur Schriftführerin gewählt.

Die Zahl der  Mitglieder betrug ca. 40.