Im Zuge der Errichtung des Kraftwerkes Abwinden-Asten wurden 1976 für die Uferverbauung der Donau mehrere Millionen Kubikmeter Gestein benötigt. Am Bergrücken der Kutzenbergsiedlung befand sich ein aufgelassener Steinbruch, der sich für diese Menge taubes Gestein anbot. Ohne Rücksicht auf die Siedlung wurde versucht, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen.
Einwände, hinsichtlich Gefahr für die Bewohner, Beschädigung der Objekte durch Erschütterung, wurden ignoriert. Nachdem weder Behörden noch der Betreiber einsichtig waren, und aus Zeitgründen die Gesteinsmassen kurzfristig beschafft werden mussten, deklarierte man das Vorgehen mit „Probesprengungen“.
Um unsere Eigenheime nicht zu verlieren, schlossen wir, die betroffenen Siedler, uns zusammen und verhinderten die Probebohrungen.